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3 Besonderheiten Deines hochsensiblen Menstruationszyklus + Unterstützung aus der TCM

hochsensibler Menstruationszyklus

3 Besonderheiten Deines hochsensiblen Menstruationszyklus + Unterstützung aus der TCM

Unser ganzes Leben verläuft in Zyklen, im Großen wie im Kleinen.

Gerade wir Frauen werden jeden Monat aufs Neue mit unserem hochsensiblen Menstruationszyklus konfrontiert.

Und das ist gut so! Das liegt in unserer Natur und je mehr wir uns in unserer Mitte und in unserem Element fühlen, umso mehr können wir auch unseren Zyklus ins Leben integrieren.

Leider gibt es in unserer Gesellschaft kaum mehr Bewusstsein für das zyklische Auf und Ab des Lebens. Das ganze Jahr über laufen viele von uns unter Dauerstrom, kommen kaum zur Ruhe und sind ständig in Bewegung, um noch mehr erreichen zu können und noch schneller zu sein.

Bitte verstehe mich richtig – ich möchte das nicht bewerten, unsere Zeit bringt das mit sich.

Es ist allerdings ein universelles Gesetz, dass die Natur, im Großen wie im Kleinen, IMMER nach Ausgleich strebt, nach Harmonie von YIN und YANG, wie es so schön in der TCM heißt.

Das momentan vorherrschende Prinzip in unserer Gesellschaft ist das YANG. Dieses steht, unter anderem, für Dynamik, Bewegung, Aktivität und Energie.

Ich kann mir vorstellen, dass Du Dich gerade fragst, was das jetzt mit Deinem hochsensiblen Zyklus zu tun hat, richtig?

 

Nun, unser weiblicher Zyklus ergibt sich aus einer YIN und einer YANG Phase.

 

Mit dem Einsetzen der Menstruation beginnt Deine YIN-Phase. 
Die Gebärmutterschleimhaut wird abgestoßen und gleichzeitig beginnt Dein Körper bereits mit der neuen Follikelbildung. Die Eizellen produzieren in dieser ersten Zyklushälfte das Hormon Östrogen – Östrogen ist also ein YIN-Hormon (aufbauen, nähren!).

In dem Moment in dem Eizelle und Gebärmutterschleimhaut ihr maximales Wachstum erreicht haben, der Follikel platzt, die reife Eizelle wird freigesetzt.
Diese große Dynamik ist das Prinzip des YANG, das ja für Bewegung steht.
Die zweite Zyklushälfte steht also für Deine YANG-Phase.
Die Eizelle wandert einige Tage durch den Eileiter. Während dieser Zeit wird Progesteron, das Gelbkörperhormon, produziert.
Progesteron bewirkt stärkere Durchblutung der Gebärmutterschleimhaut (für die Versorgung des Embryos) und ist somit ein YANG-Hormon(Bewegung, Aktivität!).

 

Du siehst, eigentlich ein perfekter Kreislauf! Vor allem dann, wenn wir uns diesem Kreislauf hingeben, wenn wir ihn achten und unsere unterschiedlichen Bedürfnisse dabei wahrnehmen.

 

Und damit sind wir auch schon beim Punkt!

 

Wie eingangs erwähnt, leben wir in einer YANG Gesellschaft. Das YIN, das unter anderem für Ruhe, Entspannung und Stille steht, ist oftmals im Hintertreffen.

Und da die Natur ja stets um Ausgleich bemüht ist, treten dann, wenn dieser Ausgleich nicht gegeben ist, die unterschiedlichsten Symptome auf.

 

Und was hat das nun mit uns hochsensiblen Frauen zu tun?

 

Nun, wahrscheinlich kannst Du folgende Aussage aus ganzem Herzen bestätigen: „Wir sind anders!“ (wissenschaftliche Erklärungen findest Du dazu übrigens hier). Unser Geist und unser Körper sind seit jeher mit unzähligen Antennen ausgestattet, die uns ermöglichen unsere Umwelt fein und detailliert wahrzunehmen.

Wir verfügen über ein hohes Ausmaß an Neurotransmittern, über die wir unsere Umwelt aufnehmen. Ein Neurotransmitter ist eine chemische Substanz, die eine Erregung weiterleitet. Unser Nervensystem und unser Hormonsystem reagieren unmittelbar.

Laut TCM wird das Nervensystem dem Wasserelement zugeordnet, das Hormonsystem dem Feuerelement.

 

Und da sind wir schon bei der ersten Besonderheit:

 

  1. Schwankungssensibilität bei YIN und YANG Übergängen

 

Gerade wir hochsensible Frauen können über unser sehr feines System jede Veränderung in besonderem Ausmaß wahrnehmen. Auch und vor allem, wenn es um die Schwankungen innerhalb unseres Menstruationszyklus geht.

Nicht wenige von uns fühlen sich gerade in der Zeit des Übergangs zwischen erster und zweiter Zyklushälfte (Eisprung) sehr gefordert. Und dann noch einmal in den Tagen vor dem Einsetzen der Blutung.

Viele von uns hochsensiblen Frauen haben sehr viel YIN Anteil in ihrem Wesen. Die individuelle Natur braucht dann viel Ruhe, Rückzug, Stille und eine reizarme Umgebung, um Energie und Kraft tanken zu können.

Die zweite Zyklushälfte fordert unsere YANG Anteile, die oftmals ein wenig im Hintertreffen sind. Es kann hier unglaublich gut tun, auf YANG haltige Nahrungsmittel wie Fleisch, Pfeffer, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chilli zu verzichten. Diese unterstützen die Hitzebildung im Körper und damit einhergehend auch die gefühlte Imbalance zwischen yin und yang.

Leicht kühlende Speisen sind hier zu bevorzugen: Ein Stück frisches Obst, Obstsaft oder ein wohltuender Kräutertee sind in diesen Tagen angesagt.

Durch unsere Schwankungssensibilität passiert es auch oftmals, dass wir hormonhaltige Verhütungsmittel wie die Pille oder die Spirale nicht gut vertragen und verstärkte Reaktionen zeigen. Viele Frauen erzählen zum Beispiel davon, dass sie sich selbst nicht mehr spüren konnten oder eine Art dumpfes Gefühl durch den Eingriff ins Hormonsystem bemerkt haben. Dem kann ich mich persönlich absolut anschließen.

 

Auch die zweite Besonderheit bezieht sich auf das YANG, dann nämlich, wenn es um unsere Emotionen geht, die oftmals in der zweiten Zyklushälfte zu einem Leidensdruck werden können.

 

  1. Wut, Aggression und Druckgefühl in der zweiten Zyklushälfte

 

Kennst Du sie auch, diese aufkeimenden Gefühle, die manchmal sogar übermächtig sind?

In der TCM wird die Wut, der Ärger und die Aggression der Leber, dem Holzelement, zugeordnet. Du kennst sicher den Ausspruch, Dir „läuft eine Laus über die Leber“!

Die Leber ist ein YANG Organ innerhalb eines YANG Elements (Holz).

Die wenigsten von uns hochsensiblen Frauen haben ihrer Wut und Aggression seit jeher Luft machen können. Viele von uns sind zu einer Zeit groß geworden, in der Anpassung und so wenig wie möglich Auffallen, an der Tagesordnung standen.

Wenn wir dann doch einmal stärkere Emotionen gezeigt haben, wurden diese recht schnell im Keim erstickt. Dazu kommt, dass sehr viele von uns ein großes Harmoniebedürfnis haben und dadurch bedingt, die eigenen Emotionen oftmals hintenangestellt wurden.

Auch hier gilt aber: die Natur sucht immer nach einem Ausgleich. Und gerade wenn es um unterdrückte Emotionen geht, ist die zweite Zyklushälfte ein unglaublich großer Lehrmeister.

Viele von uns haben nicht gelernt, guten Gewissens wütend sein zu dürfen und die eigene Wut als Antrieb zu nutzen.

Tun wir es jetzt!

In den Tagen der zweiten Zyklushälfte kann es unglaublich hilfreich sein, in die sanfte Bewegung zu gehen, den Körper sanft und regelmäßig zu dehnen, sowie jede Art von Druck loszulassen. Die Leber liebt Bewegung, um sich entspannen zu können. Jede Form von Druck erzeugt sofort Widerstand in Dir und dieser schwächt Dich zusätzlich.

Kümmere Dich um Deine Leber, diese liegt unter dem rechten Rippenbogen und fühlt sich in diesen Phasen oftmals hart und gespannt an. Lege eine Wärmflasche auf oder massiere sie sanft!

Und ja, sei wütend, laut und wild, wenn es sein soll. Achte aber stets darauf, Deine Wut nicht destruktiv sondern konstruktiv zu nutzen, komm in die Bewegung, sanft und zielgerichtet!
Meine sehr persönliche Geschichte dazu findest Du hier!

Und das führt uns auch schon zu Punkt 3 der Besonderheiten im hochsensiblen Zyklus:

 

  1. Starke Beeinflussbarkeit des Zyklus durch Stress

 

Dass Stress ein Lebensthema von uns hochsensiblen Frauen ist, brauche ich Dir wohl nicht zu erzählen. Viele von uns jedoch fühlen sich durch ihre starke Stressanfälligkeit unzulänglich, zweifeln an sich oder verurteilen sich sogar.

ABER: Deine Stressanfälligkeit hängt ebenfalls mit Deinem Hormonsystem zusammen!

Wenn unsere zahlreichen Neurotransmitter arbeiten, werden vor allem die Hormone Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet. Diese dienen seit jeher dazu zu entscheiden, ob Angriff oder Flucht in einer Situation angebracht sind. Und da Dein hochsensibles System mehr Neurotransmitter hat als Deine normal sensiblen Mitmenschen, werden vermehrt obige Hormone ausgeschüttet, was langfristig zur Bildung von Cortisol („Stresshormon“, das den Körper in belastenden Situationen funktionieren lässt) führt.

Und dieses Cortisol kann auf unterschiedliche Art und Weise in Deinen Körper eingreifen, auch in Deinen Zyklus. So kann dieser durch das Hormonungleichgewicht unregelmäßig werden oder in sehr belastenden Situationen sogar ganz aussetzen.

Das feine Zusammenspiel unseres hochsensiblen Körpers reagiert oftmals auf geringste Schwankungen mit erheblichen Symptomen. Schlafstörungen, Herzrasen, oder auch psychische Symptome wie die depressive Verstimmung, sind nicht seltene Begleiter.

 

Abschließend möchte ich Dir deshalb ans Herz legen:

 

Du bist nicht falsch!
Dein Körper ist nicht falsch!
Dein hochsensibler Geist und Körper sind funktionieren lediglich anders als bei 80 Prozent der Menschen.

 

Was mir noch wichtig ist zu erwähnen, ist, dass diesem „Anderssein“ in der Schulmedizin oftmals nicht Rechnung getragen wird, es fehlt nach wie vor an Bewusstsein.

Wenn wir unsere Hormonwerte testen lassen, sind diese oft unauffällig, obwohl wir unter erheblichen Symptomen leiden.

Lass Dich nicht entmutigen, wenn Du wieder einmal hörst: „Es ist medizinisch alles in Ordnung!“
Zweifle nicht an Dir oder Deiner psychischen Verfassung!

Du bist als hochsensible Frau dazu gemacht, zu spüren und wahrzunehmen, was im Innen und Außen passiert!
Vertraue Dir und Deinem Wesen und steh zu Dir!

 

Und jetzt aber wirklich abschließend (über das Thema könnte ich ewig schreiben…):

Lade das YIN in Dein Leben ein!

Die Ruhe.

Die Stille.

Die Einkehr.

Die Langsamkeit.

Die Dunkelheit.

 

Zu Deinem Wohl.

Und zum Wohle aller fühlender Wesen.

 

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Hier erhältst Du meine 5 besten Tipps dafür!

TCM Hochsensibilität

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