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Berufung für hochsensible Frauen – 6 Tipps

Berufung Für Hochsensible Frauen 6 Tipps

Berufung für hochsensible Frauen – 6 Tipps

 

Wie finde ich als hochsensible Frau meine Berufung?
Diese Frage kenne ich nur allzu gut… .

6 Tipps möchte ich Dir heute mitgeben, dazu aber zunächst ein bisschen etwas aus meiner eigenen Geschichte:

In jedem meiner Jobs und Tätigkeiten kam es früher oder später: Das Gefühl, dass es das nicht sein kann, dass es  nicht stimmig für mich ist, dass ich zwar weiß und wahrnehme, dass ich es – mal mehr, mal weniger – gut kann, aber einfach nicht weiter machen möchte

Und wenn mir damals jemand erzählte, dass ich es schaffen würde, frei und selbständig zu arbeiten, mein Tempo dabei leben zu können und auch noch meinem Herzen folgen zu dürfen, sagte ich:

 

„Ja, ja, das würde ich ja so gerne, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das funktioniert. Andere schaffen das vielleicht. Und außerdem habe ich null Ahnung was und wie das geht!“

 

Ich bin eine Suchende. Seit ich denken kann. Außerdem eine Scanner Persönlichkeit und mein Geist braucht ständig neuen Input.

Sehr oft wurde mir mit Unverständnis begegnet, wenn ich versuchte, das jemandem zu erklären – um ehrlich zu sein: Auch ich selbst begegnete mir dahingehend nicht immer liebevoll und hatte Gedanken wie:

 

„Warum schaffe ich es einfach nicht, einen Job zu machen, der mir Stabilität und Sicherheit gibt und mir außerdem auch noch langfristig Freude macht??“

„Was ist nur los mit mir, dass ich das nicht hinbekomme?“

„Ich weiß einfach nicht, was ich will!“

 

Eines wusste ich aber genau: am liebsten möchte ich mein Geld in einem Setting jenseits alter und verstaubter Strukturen und Hierarchien verdienen.

Frei und selbstbestimmt leben und arbeiten – mein allerhöchstes Gut!

Doch der Weg dahin war lang…authentisch und wahrhaftig zu leben und zu arbeiten (im besten Fall ohne Unterschied) ist oftmals ein langer Prozess, der gerade (doch bei weitem nicht nur) für uns hochsensible Frauen um die 40 eine riesige Herausforderung darstellt.

Und wie so oft im Leben muss etwas passieren, das unsere Gedanken und rationalen Pläne durchkreuzt und uns so sehr berührt, dass wir uns auf eine Veränderung einlassen.

Bei mir waren es schwere gesundheitliche Probleme, die mich völlig unfähig gemacht haben, meinen Arbeitsalltag so weiter zu leben wie bisher.
Beim Gedanken daran, wieder „funktionieren“ zu müssen, schnürte es mir die Kehle zu, ich konnte nicht mehr schlafen, kam nicht mehr zur Ruhe und alles – einfach alles – in mir war durcheinander.

Nicht jede von uns braucht derartige Situationen, um einen neuen Weg einzuschlagen, aber für viele ist es der Leidensdruck, der das erst möglich macht!

Allerdings wusste ich selbst jetzt noch nicht, WIE mein neuer Weg aussehen könnte. Ich wusste nur, dass ich nicht darum herum komme, ihn einzuschlagen.

Ich war so überlagert von den letzten Jahren, die viel Kraft gekostet haben, dass ich zuerst einmal wieder zu mir zurück kommen musste.

Eine Wegbegleiterin gab mir damals folgenden Rat:

„Geh in Dein Inneres! Was ist es, das Dein Herz schon früher erfreut hat? Womit hast Du Dich als Kind gerne beschäftigt? Worin bist Du aufgegangen?“

Ja, was war das nochmal?

Als Kind und Jugendliche liebte ich es, Menschen zu beobachten, in fremde Welten und Geschichten einzutauchen, Gedichte zu lesen und zu schreiben – und ich liebte es, allein zu sein.

Schön und gut, dachte ich, aber was fange ich jetzt mit diesem Wissen an?

Zunächst einmal besann ich mich darauf, all das wieder in meinen Alltag zu holen, das vergessen schien. Ich kaufte mir Bücher, die völlig jenseits der Fachliteratur lagen, die ich zur damaligen Zeit stets konsumierte. Bücher, die einfach nur meine Seele erfreuten, Geschichten erzählten von Menschen und fremden Ländern. Ich erlaubte mir einzutauchen in das verloren geglaubte Gefühl von Leichtigkeit, Versonnenheit und Ruhe.

Ich beobachtete wieder vermehrt, anstatt ständig zu „strudeln“, ich öffnete wieder mehr meiner Antennen für das, was um mich herum passierte.

Und ich nahm wahr, dass es vielen Frauen da draußen so ähnlich geht. Eine ähnliche Geschichte, die das Leben schreibt, über Frauen, die so viel zu geben haben, die so viele Gemeinsamkeiten haben und sich doch immer anders fühlen als der Rest der Welt.

Das berührte mich zutiefst.
Und so begann ich, mich mit diesen Frauen und dem Thema Hochsensibilität zu beschäftigen.

Wie gesagt, ich wusste nicht, wie und was – ich fing einfach an.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne….“

Wie wahr!

Es ging weiter – Schritt für Schritt – nach oben und nach unten. Und doch war da immer mehr ICH, immer mehr Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für, das, was meine Seele nährt, mich berührt und mir Kraft gibt.

Und genau das ist es, was wir Seelenaufgabe nennen – das was uns so sehr im innersten berührt, das wir gar nicht darum herum kommen, es zu spüren.

Auch wenn wir nicht wissen, was wir damit anfangen sollen und wie der Weg aussehen kann, ist es doch der erste und wichtigste Schritt.

Ja, ich ging viele kleine Schritte ohne Ziel – wie ich jetzt weiß. Ich steckte mir immer wieder Ziele, mein Verstand brauchte das, doch das Leben kam immer wieder anders als geplant.
Und doch ging es immer weiter. Diesmal in Einklang mit meiner Seele. Auch wenn noch viele Hürden zu überwinden waren.

Dann kam eine weitere Wegbegleiterin, die mir den Rat gab:

„Geh in Deine größte Angst! Begegne ihr mit Vertrauen!“

Puh!! Viel leichter gesagt als getan, denn meiner größten Angst zu begegnen, war, mich den Themen Tod, Sterben, Loslassen und Vertrauen zuzuwenden.

Ja…so kam es, dass ich heute das bin und mache, was Du vielleicht von mir kennst. Ich arbeite mit hochsensiblen Frauen, als Coach, Körperarbeiterin sowie als Trauerrednerin und in der Trauerbegleitung.

Das ist es, was meine Seele nährt und mich immer weiterbringt auf dem Weg zu mir selbst.

Und Du kannst das auch!

 

Das möchte ich Dir auf dem Weg  zu Deiner Berufung mitgeben:

  1. Komm zur Ruhe. Die zarte Stimme Deiner Seele hörst Du nur dann, wenn der Alltagstrubel vermieden werden kann.

 

  1. Besinne Dich darauf, was Du als Kind gerne und oft getan hast, was Du mit Leichtigkeit geschafft hast, worin Du aufgegangen bist, was Dich berührt und begleitet hat.

 

  1. Erfahre Deine Bedürfnisse – mehr und mehr! Was brauchst Du, damit Du in Deiner Kraft sein kannst? Welche Menschen möchtest Du um Dich haben? Welche Dynamik soll Dein Tag haben?

 

  1. Geh in Deine größte Angst! Womöglich liegt der Schlüssel zu Deiner Berufung, Deiner Herzenskraft, genau dort!

 

  1. Sei Dir bewusst, dass die Suche und die Weiterentwicklung niemals aufhört! Veränderung ist ein großer Teil unseres hochsensiblen Lebens, das mit unseren Erfahrungen wächst und sich wandelt.

 

  1. Kümmere Dich um Deinen Körper! Er ist das Zuhause Deiner Seele in diesem Leben. Begegne ihm liebevoll und mit Achtsamkeit, damit Deine Seele dadurch zum Ausdruck kommen kann.
    Es gibt einen sehr wertvolles Zitat diesbezüglich, nämlich: „Die Seele sagt zum Körper: Geh` Du voran, mir glaubt man nicht!“ Dein Körper kann Dir den Weg zu Deiner Seele und Deiner Berufung offenbaren!

Und das ist meine ganz persönliche Überzeugung:
Du bist hier auf dieser Welt, um sie mit Deiner Einzigartigkeit zu bereichern!

 

Kennst Du schon meine 5 besten Tipps aus der TCM für Deine hochsensible Frauenkraft?
Hier kannst Du sie kostenlos downloaden!

TCM Hochsensibilität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Kommentare

  • Miriam sagt:

    Guten Morgen liebe Karin!
    Tief berührt habe ich Deinen heutigen Text gelesen! So wahr! Ich sehe mich da hundertprozentig drin wieder; nur habe ich das Gefühl, auf der Stelle zu treten, im Dunklen zu tappen. Ich ahne, dass es irgendwo einen “Ausgang” geben muss, aber die leise Stimme meiner Seele habe ich noch nicht vernommen. Ausser, dass auch sie meinen Körper vorausgeschickt hat, um auf Misstände hinzuweisen. Ich wünsche mir so sehr, dass ich auch eines Tages so über meine Entwicklung sprechen kann, wie Du es heute machst! An dieser Stelle danke ich Dir einmal für Deine Impulse und Augenöffner!
    Mit den besten Wünschen,
    Miriam

    • Karin Abriel sagt:

      Hallo Miriam, danke für Deinen Kommentar!! Ich kann gut nachvollziehen, was Du schreibst, denn mir ging es sehr ähnlich. Bitte hab Vertrauen, dass sich Dein Weg ent-wickeln wird. Herzlich, Karin

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